Raben

Pechschwarz,
Sind der Raben Schwingen,
Doch was sie singen,
Das ist ihr Bringen.

Ist es Tod, ist es Leid?
Des ewig Geißel nicht weit?
Es ist des Schicksals Pflechter,
Der Seelen einzig Fechter,
Das im krächzend Sing Sang,
Hüllend offenbart des einen Hang,
Was sich versteckend verbirgt,
Und Sekundens Heiland dann ergibt.

So ist der dunklen Schwingen,
Ihr schwarzes Singen,
Des einzig Mahn,
Das Mensch im größten Wahn,
Endend,
Sterbend dem Tode sich ergibt,
Selbst die Unsterblichkeit,
Sich nur verbirgt.

So fürchte nicht,
Mensch, kleinster Wicht,
Die Schwingen,
Dir kein Unheil bringen.
Sie künden als Begleiter nur,
Was weises Dankes Schwur.


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Cassyhopya
Als Blogger, Schriftsteller und kreative Seele lebe ich für die Freiheit des Geistes. Ich glaube, dass wahre Freiheit in der grenzenlosen Entfaltung unserer Gedanken und Ideen liegt. Diese Überzeugung treibt mich an, alles Wissen, das ich finde, zu teilen – sei es durch Worte, Bilder oder andere kreative Ausdrucksformen. Denn Wissen ist ein Fluss, der fließen muss, um zu nähren und zu wachsen.

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