Die Variation der eigenen Zukunft

Die Variation der eigenen Zukunft

Wir sind das Zentrum unseres Lebens. Auf den ersten, vorschnellen Blick hört sich das wie selbstverständlich an. Dabei sind wir in unserem Alltag so gefangen. Wir wollen es jedem Recht machen, sind Einflüssen aus Erwartungen und Vorurteilen unterworfen. Dazu kommt dann noch die Vergangenheit, die uns Erinnerungen an auch eben schlechte Zeiten schickt. Dabei sind wir der Meister unseres Schicksals. Wir alleine. Und alles, was gewesen ist, was ist und was sein wird, sind Möglichkeiten. Variationen einer Realität, der wir folgen können oder sie auch geflissentlich ignorieren. Wir alleine bestimmen, wohin die Reise unseres Lebens gehen soll. Sicher, manchmal sind uns wegen Umständen und auch Begebenheiten die Hände gebunden. Es kann sein, dass es Zeiten gibt, wo wir einfach nur überleben müssen und wo wir einen Zeitraum einfach überstehen müssen. Aber irgendwann ist man alleiniger Herr über seine eigene Zukunft. Man muss sich nicht mit anderen Vergleichen, man muss nicht den Zielen Anderer folgen. Und man braucht auch keine Erlaubnis von egal wem, seinem eigenen Weg zu folgen. Das vergisst man sehr schnell. Vorschnell denken wir, dass wir von der Gesellschaft anerkannt und unser Pfad von Anderen akzeptiert werden muss. Aber am Ende des Tages, vielleicht auch am Ende des Lebens, ist man nur sich alleine Rechtschaffenheit schuldig. Warum hat man eines ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, alle seine Kräfte dort hinein gesteckt und etwas Anderes einfach vorbeistreichen lassen und extra übersehen? Sicher sind wir soziale Wesen. Teil einer Gesellschaft. Aber außer Berührungspunkte, Überschneidungen und kurzen Austausch, müssen wir vollkommen alleine leben und mit unseren eigenen Umständen zurecht kommen. Versteht man dies, so ist es eine Pflicht dem eigenen Pfad zu folgen und es egal sein zu lassen, was ein Anderer darüber denken möge. Vielleicht ist man auch schon so weit, dass man nicht mehr in der Theorie darüber redet, sondern Schritt um Schritt bereits dem eigenen Weg folgt. Ohne es Anderen zu erzählen oder mit etwas anzugeben, was man dort bereits erreicht hat. Niemand kann Deinen Weg, mein lieber Leser, für Dich gehen. Vielleicht ähnelt er dem von Anderen. Aber in Facetten und Variationen ist jeder Pfad individuell. Und das Ergebnis, was einen erwarten möge ist ebenso individuell. Das ist ja das Schöne an dieser Welt. Millionen von Seelen und nicht Eine gleicht der Anderen. Phasenweise nähern wir uns an, gehen aber trotz Millionen von Jahren, die die Erde besteht und Millionen von Seelen, die bereits über die Erde wandelten, einen einzigartigen Weg. Erkennt man dieses Ausmaß, so schuldet man es der Wahrscheinlichkeit und Einzigartigkeit schon alleine herauszufinden, wohin einen der Weg des eigenen Lebens einen bringen will. Vielleicht erwartet einen das Schicksal? Eine eigene Art der Erlösung? Vielleicht führt einen die Bestimmung? Was auch immer geschehen wird, kannst nur Du alleine für Dich herausfinden und entdecken. Also hab keine Angst vor dem Unbekannten, sondern begrüße den Horizont aller Möglichkeit.


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Cassyhopya
Als Blogger, Schriftsteller und kreative Seele lebe ich für die Freiheit des Geistes. Ich glaube, dass wahre Freiheit in der grenzenlosen Entfaltung unserer Gedanken und Ideen liegt. Diese Überzeugung treibt mich an, alles Wissen, das ich finde, zu teilen – sei es durch Worte, Bilder oder andere kreative Ausdrucksformen. Denn Wissen ist ein Fluss, der fließen muss, um zu nähren und zu wachsen.

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