Für den oberflächlichen Blick, sindihre Augenlieder geschlossen. Wir aber erkennen, dass sie nurschamhaft, der Sanftheit verschrieben, den nach unten gerichtetenBlick verhüllen, vielleicht auch verdecken. In den erstenGedankenzügen sind wir so nur direkt in die Begebenheiteneingeweiht, die uns nun hier erwarten. Es ist kein Getöse, keinlautes Gebrüll, kein nach Aufmerksamkeit geiferndes Wesen, sondernsanft wie die erblühende…
Autor: Cassyhopya
Der entschleunigte Moment oder Die Sekunde der schaukelnden Frau
Wie die Scherben einergeplatzten Erinnerung hält sie die gepflückten Pflanzen und Halmeder einstmals grünen Wiese in der Hand. Sie will nicht vergessen,welches blühende Leben sie berührt, erahnt und im Moment erhaschthat. Sie selber sitzt auf der stillstehenden Schaukel. Ebenfalls eineErinnerung an all die Kraft, den schwingenden Trubel eines bewegtenKörpers. Es scheint fast so, als wenn…
Auf dem Weg…
Wir sind doch alle auf dem Weg zur eigenen Erlösung. Getrieben und verfolgt von den Fratzen der ureigenen Dämonen. Wir suchen nicht das Licht, nein, nur den Kurzweil, der uns friedlich leben lässt. Denn neben all den Pflichten und auch Mühsal verdienen wir dies zu Recht. Und das Schicksal daneben es treibt uns unabänderlich nach…
Stille Wasser sind attraktiv [Lyrics] – Julia Engelmann
Ich, ich bin ein Nerd, aber kein schicker Hipster,mehr ein Vieldenker, voll Hirngespensterich surfe auf keiner Mode-Klischee-Retro-Welle ich surfe im Internetsuch Lesebrillengestelle für echte Augen,um Bücher zu lesen und Texte zu schreibenund nicht um Fotos zu schießen und mich bei Facebook zu zeigen Und manchmal hab ich das Gefühl, ich bin anders und alleinkeiner scheint…
Augenblicke & Menschen
Wir sammeln Menschen in unserem Leben. Augenblicke und seltene Momente. Alles davon zieht an uns vorbei, ohne dass wir es halten können. Menschen kommen und gehen. Wir tauchen in ihre Existenz ein, leben mit ihnen und erleben sie. Bis dass das Leben uns wieder scheidet. Die Umstände, die wir nicht lenken können, uns auf Umwege…
Ich frage Dich, ist es genug?
Und ich frag‘ dich: ‚Ich habe so oft alles gegeben, aber war das am Ende genug?‘ Und du sagst: „Ja! Das ist doch dein erstes mal Leben, und deshalb dein bester Versuch.„
Es reicht einfach aus …
Im Moment habe ich es wieder schwer. Ich weiß nicht, woran es genau liegt. Was der ausschlaggebende Faktor ist, der mich mal wieder schwer an mir, meiner Last tragen lässt. Ich nehme meine Tabletten normal ein und doch scheint es so, als würden sie mich abtreiben lassen. Der Gedanke der Mulitplität herrscht wieder sehr vor…
Zur Wahl der Entscheidung
So wie sich die Sonne an den Zenit des Himmels erhebt, so nur empfängt das Selbst die Weite des neuen Tages. Was auch immer geschehen mag, es wird passieren. Was auch immer auf uns zu kommt, wir räumen ihm die Chance der Allmöglichkeit ein. Verlorene Wesen wir sind. Ohne festen Pfad, ohne vorgeschriebene Muster und…
Die Nacht der verschleierten Gedanken
Die Macht der Nacht ist ganz sacht, so ist der Verdacht, das Verschleiern von Wesenheiten. Das Verschwinden von Gelegenheiten im Dickicht der dunkelsten Schatten. Das Licht es bricht das Nirgendwo des versteckten Etwases unbekannter Identität. Auf dass das Vergessen das Erkennen überholt und die Sicht vergisst im Augenblick zu scheinen. So versteckt sich Vieles und…
Im Sturm der Gedanken
Im Sturm der Gedanken, der Ebbe und Flut der Gefühle, finde ich ein Mich. Ich erahne zumal, was als Wahrheit zu mir spricht. Denn wenn auch zuerst nur flüsternd, so hat es dennoch die Macht des Tornados. Es ebnet ein, es erschafft so neu und bereitet den Weg in ein selbstbestimmtes Sein. Was ich will,…